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Immer an die BremsflĂĽssigkeit denken

19. Oktober 2012 Keine Kommentare

cc by flickr / Luciano Meirelles

Die Bremsflüssigkeit ist für den Wagen eine entscheidende Größe und sollte daher immer mit der entsprechenden Sorgfalt behandelt werden. Dazu gehört auch, dass sie regelmäßig ersetzt werden muss, auch dann wenn der Wagen nur wenig genutzt wird.

Wie oft sollte gewechselt werden und wann?

Es gilt die Faustregel, dass die Bremsflüssigkeit aller 2 Jahre erneuert werden muss. Dass muss nicht genau auf den Tag erfolgen. Bei einigen der neuen Modelle kann der Wechsel auch mit ruhigem Gewissen erst nach 3 Jahren erfolgen. Ob der Wechsel wirklich notwendig ist, erkennen Autobesitzer an der Farbe. Normalerweise sollte Bremsflüssigkeit eine gelblich bis bernsteinfarbene Farbe besitzen und keine Trübung aufweisen. Wird die Farbe dunkler oder ist sie gar schon schwarz, wird es für den Wechsel höchste Zeit. Auch wenn das Bremspedal beim Betätigen zu pulsieren beginnt, weil die Bremsen nicht richtig greifen können, dann ist der Wechsel nötig.
Der Grund für das Nachlassen der Flüssigkeit liegt in ihrer Natur. Sie nimmt Wasser auf und verdünnt sich dadurch. Und da Bremsschläuche beweglich sein müssen, sind sie aus einem nicht vollkommen dichten Material. So nimmt die Flüssigkeit Wasser aus der Luft auf. Das geschieht auch, wenn der Wagen nicht genutzt wird. In einer Garage aber verständlicherweise langsamer.
Wie sollte der Wechsel von statten gehen?
Da es Bremsflüssigkeit auch im Versandhandel zu kaufen gibt, können Autobesitzer den Austausch auch selbst vornehmen. Sie müssen nur in den Unterlagen ihres Wagens genau nachprüfen, welche Art von Bremsflüssigkeit verwendet wird. Es ist sehr wichtig, die richtige Sorte zu nehmen, da die Sorten untereinander nicht mischbar sind. Wer sich nicht sicher ist, sollte sich an die Werkstatt seines Vertrauens wenden. Das ist im Zweifel sicherer, als ungelenke Fehlversuche.